Der Verein „KMA – k.u.k. Kriegsmarine Archiv“ besitzt eine Andenken-Muschel von der Adria-Ausstellung 1913 in Wien

Im Sommer 1913 fand in Wien die Adria-Ausstellung statt, die vom Österreichischen Flotteneverein organisiert wurde. Sie war vom 3. Mai bis 5. Oktober geöffnet und konnte etwas mehr als 2 Millionen Besucher begeistern.
Andenken-Muscheln waren ein exotisches, aber leistbares und daher besonders beliebtes Souvenir von der Adria-Ausstellung. Bereits während der Ausstellung „Venedig in Wien“ im Jahre 1885 waren solche Muscheln der Verkaufsschlager gewesen.

Die Adria-Ausstellung im Wiener Prater im Jahre 1913 war ein Themenpark, in dem durch Nachbildung von Objekten die Atmosphäre der adriatischen Küste erzeugt werden sollte. Sie war als große Leistungsschau der österreichisch-ungarischen Küstenregionen konzipiert und sollte das Interesse an der wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Bedeutung der Adria stärken.
Zu sehen waren Exponate aus Handel, Schifffahrt, Fischerei und regionalem Handwerk, ergänzt durch kulturelle Darbietungen. Die Adria-Ausstellung spiegelte den Versuch wider, die Einheit der Vielvölker-Monarchie durch ein gemeinsames maritimes Identitätsgefühl zu fördern.
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